Wärmepumpe: Welche Fragen vor dem Angebot geklärt werden sollten
Ob eine Wärmepumpe gut funktioniert, hängt nicht allein vom Gerät ab. Gebäude, Heizflächen, benötigte Vorlauftemperatur und Planung spielen zusammen.
Gebäude zuerst verstehen
Vor einer Entscheidung sollte geklärt werden, wie hoch der Wärmebedarf des Gebäudes ungefähr ist und welche Heizflächen vorhanden sind. Ein älteres Gebäude ist nicht automatisch ungeeignet, aber pauschale Aussagen ohne Blick auf das konkrete Haus sind wenig hilfreich.
Vorlauftemperatur ist ein zentraler Punkt
Je niedriger die benötigte Vorlauftemperatur, desto günstiger sind grundsätzlich die Bedingungen für eine Wärmepumpe. Große Heizkörper oder Flächenheizungen können dabei helfen. In manchen Häusern reicht bereits der Austausch einzelner Heizkörper.
Dimensionierung statt „möglichst groß“
Eine größere Anlage ist nicht automatisch besser. Über- oder Unterdimensionierung kann Betrieb und Wirtschaftlichkeit verschlechtern. Lassen Sie sich deshalb erklären, auf welcher Berechnung die vorgeschlagene Leistung basiert.
Nebenkosten im Angebot
Vergleichen Sie nicht nur das Außengerät. Relevant sind auch Hydraulik, Speicher, Elektroarbeiten, Fundament, Leitungswege, Demontage der alten Heizung, eventuelle Heizkörperarbeiten sowie Inbetriebnahme.
Vor Vertragsabschluss schriftlich klären
- konkretes Gerätemodell und Leistung
- Grundlage der Auslegung
- notwendige Umbauten
- Schall- und Aufstellort
- Elektroarbeiten
- hydraulischer Abgleich
- Förderfähigkeit nicht nur mündlich versprechen lassen
- Wartung und Garantiebedingungen